Grundwassermodelle automatisieren, Messdaten reproduzierbar auswerten, PHREEQC-Rechnungen skripten: Für diese Aufgaben hat sich Python in der Hydrogeologie als Werkzeug etabliert. Mitglieder der Fachsektion Hydrogeologie in der DGGV (FH-DGGV) erhalten 10 % Nachlass auf alle offenen Kurse der Python Academy, vor Ort in Leipzig oder online. Kursleiter ist Dr.-Ing. Mike Müller, der MODFLOW seit 1995 einsetzt und seit 2004 Python-Schulungen gibt.
Der Rabatt von 10 % gilt für alle offenen Kurse der Python Academy, also für Kurse mit individueller Anmeldung. Sie können wahlweise vor Ort in Leipzig oder online teilnehmen.
So erhalten Sie den Rabatt:
Wählen Sie einen Kurs aus der Übersicht der Kurstermine.
Geben Sie bei der Anmeldung den Code FH-DGGV10 und Ihre Mitgliedsnummer an.
Für Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen bietet die Python Academy außerdem Gruppenkurse an, deren Inhalte auf die fachlichen Aufgaben der Teilnehmenden zugeschnitten werden. Korporative Mitglieder der FH-DGGV erhalten dafür besondere Konditionen. Anfragen richten Sie bitte an info@python-academy.de.
Die offenen Kurse sind allgemeine Python-Kurse für unterschiedliche Vorkenntnisse. Für Fachleute aus Hydrogeologie und Hydrochemie sind vor allem diese Kurse interessant:
Für den Einstieg ohne Programmiererfahrung.
Für alle, die bereits Erfahrung mit einer anderen Programmiersprache haben, etwa MATLAB, R, Fortran oder VBA, und Python schnell produktiv nutzen möchten.
Für die Arbeit mit wissenschaftlichen und technischen Daten. Der Kurs richtet sich an alle, die bereits mit Python arbeiten oder einen der beiden Einstiegskurse besucht haben.
Einige Kurse werden auch auf Englisch angeboten, darunter Python for Scientists and Engineers. Orientierung bei der Auswahl bieten die Kurs-Fahrpläne für Wissenschaftler und Ingenieure. Die aktuellen Termine finden Sie unter Kurstermine.
Python ist laut TIOBE-Index seit einigen Jahren die populärste Programmiersprache. Zwei wichtige Gründe dafür sind der vergleichsweise leichte Einstieg und die große Zahl an Open-Source-Bibliotheken: Im Python Package Index sind knapp 900.000 Pakete gelistet (Stand: September 2026). Weil sich bereits mit einem Teil des Sprachumfangs viele Aufgaben lösen lassen, eignet sich Python für Einsteiger ebenso wie für professionelle Anwender, die zusätzlich fortgeschrittene Sprachmerkmale nutzen. Python und die meisten Bibliotheken sind frei verfügbar, es fallen also keine Lizenzkosten an.
Die folgenden Beispiele zeigen, wofür Python in Hydrogeologie und Hydrochemie eingesetzt wird.
Daten von Datenloggern, Stichtagsmessungen und Monitoringnetzen lassen sich mit pandas einlesen, plausibilisieren und zusammenführen und mit Matplotlib als Ganglinien darstellen. Das funktioniert auch für Hunderte von Messstellen, bei denen Tabellenkalkulationen schnell an ihre Grenzen stoßen. Mit Pastas lassen sich Zeitreihen von Grundwasserständen modellieren und analysieren, etwa um den Einfluss von Niederschlag, Verdunstung oder Entnahmen zu quantifizieren.
Laboranalysen lassen sich automatisiert auswerten, zum Beispiel für die Prüfung von Ionenbilanzen. WQChartPy erzeugt hydrochemische Diagramme wie Piper-, Durov-, Stiff- oder Schoeller-Diagramme. Mit PhreeqPy lassen sich PHREEQC-Rechnungen programmatisch ausführen und automatisieren, etwa um Speziesverteilungen und Sättigungsindizes für viele Proben zu berechnen.
Mit FloPy lassen sich Modelle für MODFLOW 6, MODFLOW-2005, MODFLOW-NWT, MODFLOW-USG, MODPATH, MT3D und SEAWAT programmatisch erstellen, ausführen und auswerten. Die Python-Pakete der iMOD Suite bieten leistungsfähige Werkzeuge zur Verarbeitung großer Datenmengen für Simulationen mit MODFLOW 6. pyEMU ist eine Python-Schnittstelle zu PEST und PEST++ für Kalibrierung und Unsicherheitsanalysen. pymf6 erweitert den Funktionsumfang von MODFLOW 6 mit Python, und rtmf6 koppelt MODFLOW 6 mit PHREEQC für die reaktive Stofftransportmodellierung.
GeoPandas verarbeitet Vektordaten wie Messstellen, Einzugsgebiete oder Schutzzonen. xarray eignet sich für mehrdimensionale Rasterdaten, etwa Klima- oder Modelldaten im NetCDF-Format. In Jupyter-Notebooks lassen sich Code, Ergebnisse, Diagramme und erläuternder Text kombinieren. So entstehen nachvollziehbare Auswertungen, deren Diagramme und Tabellen sich bei neuen Daten automatisch aktualisieren lassen.
Kursleiter ist Dr.-Ing. Mike Müller, Geschäftsführer der Python Academy und der hydrocomputing. Er arbeitet an der Schnittstelle von Hydro(geo)logie und Programmierung. Er nutzt Python seit 1999 und gibt seit 2004 regelmäßig Python-Schulungen. Seitdem hat er an mehr als 1.500 ganzen Schulungstagen Python unterrichtet (Stand: September 2026). Viele dieser Kurse richteten sich an Wissenschaftler und Ingenieure.
Herr Müller ist Autor der Open-Source-Software
PhreeqPy zur Automatisierung von PHREEQC-Rechnungen,
pymf6 zur Erweiterung des Funktionsumfangs von MODFLOW 6 mit Python,
rtmf6 zur reaktiven Stofftransportmodellierung mit MODFLOW 6 und PHREEQC sowie
PITLAKQ zur Modellierung der Wasserbeschaffenheit von Bergbaurestseen.
PITLAKQ ist aus seiner 2003 abgeschlossenen Promotion auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft hervorgegangen. Er setzt MODFLOW seit 1995 ein und hat Erfahrung mit weiteren Simulationsprogrammen für Stofftransport, Hydrochemie und Gewässergüte wie MT3D, PHREEQC und CE-QUAL-W2.
| Tel: | +49 341 260 3370 |
| Fax: | +49 341 520 4495 |
| mail: | info@python-academy.de |
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